Der Vorspann geht direkt in Toris Selbstbefriedigung über, die zu Hause auf der Couch liegt. Ein Arzt führt uns in die Geschichte ein. Tori habe schlimme Träume. Eine Expertin ist hinzugezogen worden. Schon liegt Tori halbnackt auf einer Polstercouch in einem kalten Laborraum. An ihren Oberschenkelinnenseiten werden Elektroden angebracht, denn mittels eines Gedankenlesegerätes sollen Toris Träume auf einen Bildschirm übertragen werden. Nach kurzer Hypnose fällt die Patienten in tiefen Schlaf und das weiße Rauschen auf dem Bildschirm weicht Toris alter ego.
Im ersten Traum übernimmt Tori die Rolle eines Voyeurs. Sie schaut einem Pärchen beim Liebesspiel zu. Die beiden bringen sich mit ausgiebigen Eiswürfelspielchen in Fahrt. Die Frau dort trägt schwarze Pumps und räkelt sich auf einer Decke in Leopardenfelloptik. Tori beginnt an sich selbst herum zu spielen – im Traum und auf der Couch, wo ihr die beiden Weißkittel zuschauen.
Mittlerweile sind die beiden Traumgestalten dazu übergangen, sich mit Fingern und Zungen zu beglücken. Nach 10,5 Minuten betritt der erste Schwanz die Bühne und verschwindet direkt im Mund der blonden High-Heels-Trägerin. Der Blowjob dauert fast zwei Minuten und wie alles bisher gezeigte harmoniert er überraschend gut mit der ruhigen Filmmusik. Wie gesagt, auch während der nun folgenden Fickszenen bleibt das Stöhnen nur zu erahnen. Vielleicht erzeugt diese Variante mehr Distanz zwischen Film und Zuschauer, aber ich finde die Kombination mit den gut inszenierten Sexszenen echt gelungen. Für die einzelnen Stellungen lässt sich der Regisseur ausreichend Zeit und verzichtet auf schnelle Schnitte. Der Traum endet mit einem Cumshot in geöffneten Mund.
Nachdem das Expertenpärchen bemerkt hat, dass Tori ihre Anweisungen problemlos in ihre Träume einbaut, versuchen sie nun bewußt einzugreifen, um sie zu lenken.
Aber Tori fällt nur noch tiefer in ihre Phantasien. Jetzt folgt die optisch ansprechendste Szene. Tori selbst taucht nun in ihrem Traum in der Hauptrolle auf. Sie trägt eine große Sonnenbrille und bewegt sich vor einer lichtdurchfluteten Glasbausteinwand. Ein Mann betritt den Raum. Sein Kopf befindet sich allerdings oberhalb des Bildschirms und so lutscht Tori wie besessen an einem Riesenschwanz, der zu einem Kerl gehört, der nur bis zum Sixpack zu sehen ist. Anschließen poppen die beiden im gleißenden Licht auf einer schwarzen Treppe, bis es endlich zum Cumshot kommt. Hier allerdings mit Sonnenbrille.
So geht es insgesamt 73 Minuten lang. Irgendwann muss die Expertin die Elektroden neu justieren. Im Halbschlaf flüstert Tori ihr zu, sie soll weitermachen und spätestens hier ist man dankbar, dass Blake auf ausufernde Dialoge verzichtet hat. Dennoch führt es unweigerlich zu einem flotten Dreier unter Frauen. Das freut den Doktor. Die beiden Mediziner beschließen, Tori mit der Aufzeichnungen ihrer Träume zu konfrontieren. Was die beiden für den Durchbruch halten, stellt sich in Toris Phantasie als dunkler Mann mit prächtigem Schwanz dar (ebony).
Hier wird der Film etwas bizarr. Tori betritt plötzlich die Wohnung eines Pärchens, das Masken trägt und ... bis zum Ende des Filmes passiert noch so einiges, doch das soll hier offen bleiben. Die letzte Einstellung zumindest ist ein finaler Cumshot mit anschließendem Zungenkuss.
|