|
 |
|
 |
Michael Ninn - The Edge
DVD - Test | Review | Kritik
|
|
 Cover Vorderseite |
 Cover Rückseite |
|
|
|
Eine Frau begibt sich auf den Weg ihrer sexuellen Fantasien und lebt ihre Wünsche und Träume aus.
Kapitel 1:
Eine Frauenstimme ertönt. Sie erzählt von ihren heimlichen Gedanken, die sie in das dunkle Reich bringen werden. Dabei erscheinen abwechselnd schon kurze Ausschnitte des Films, die anscheinend ihre Gedanken widerspiegeln sollen. Sie hat Angst vor den verbotenen Dingen, jedoch ist ihre Neugier größer und sie fängt an nach diesen Fantasien in einem mittelalterlichen Gewölbe zu suchen. Während des Vorspanns ertönt eine dramatisch klingende Musik, die die Stimmung des Films noch mehr vertiefen soll.
Kommentar: Die Geschichte wird gut erzählt und es stimmt auf die nächsten Kapitel gut ein. Jedoch hätte man die kurzen Ausschnitte noch weiter kürzen können, da so die Einleitung doch etwas langatmig wird.
Kapitel 2:
In dem Haus angelangt setzt sie sich gleich erst einmal auf eine Bank, die an der Decke befestigt worden ist. Dort angelangt, schiebt sie sofort den unteren Teil ihres Kleides beiseite und streichelt und fingert ihre Pussy voller Erregung. Dabei zieht sie sich auch oberhalb immer weiter aus und massiert und streichelt ihre Brüste. Mit dieser Kombination macht sie bis zum Übergang zur nächsten Szene weiter, wo sie dann anfängt einem jungen, muskulösen Mann in der Hocke einen zu Blasen. Dabei kommt der Mann nach kurzer Zeit zum Orgasmus, jedoch machen beide immer weiter. Später kehren beide wieder zur Bank zurück und der Mann fängt sofort an zwischen ihren gespreizten Beinen ihre Pussy zu lecken. Sie erwidert seine Handlung nur mit einem lauten Stöhnen und beobachtet ihn dabei. Davon weiter angespornt dringt der Mann sowohl anal als auch vaginal in diversen Stellungen in sie ein. Sie genießt das Ganze offensichtlich und stöhnt dabei immer lauter. In der letzten Szene ist der Mann beim Blasen zum Orgasmus gekommen und sie versucht das Sperma vom Schwanz zu lecken.
Kommentar: Was mich zunächst sehr stutzig gemacht hat ist die Musik. In der deutschen Fassung ist ein schlechter Technosound zu hören, der die ganze Atmosphäre zerstört. In der englischen Fassung hingegen hört man nur die Stimmen der Darsteller, was ich persönlich besser fand. Die Szenen wirken größtenteils realistisch und spornen auch zum Weiterschauen an.
Kapitel 3:
Nach dem Fick geht sie wieder aus dem Haus heraus, jedoch holen bald ihre Fantasien sie wieder ein und sie fängt an davon zu träumen. In diesen Traumszenen ist sie sich wieder unsicher ob die Fantasien ein Teil von ihr sind oder ob sie lieber dieses "unzüchtige" Ego verdrängen möchte. Letztendlich gibt sie sich jedoch der Fantasie hin. Sie befindet sich nun in einen neuen, fremden Raum und ist in ein Latex-Plastik-Kleid eingehüllt (siehe Cover). Bald zieht sie ihr Latexkleid wieder aus und fängt an, von einer zuschauenden, rothaarigen Frau angespornt, sich selbst zu fingern und sich an ihre Brüste zu fassen. Die andere Frau kommt daraufhin bald zu ihr und sie berühren und zu liebkosen sich sich gegenseitig. Dann folgt eine Überblendung - die rothaarige Frau ist nun allein. Sie ist gerade dabei sich zu fingern und laut zu stöhnen. Plötzlich kommt wieder zu einem Szenenwechsel. Die Rothaarige ist wieder angezogen, doch befindet sich nun noch ein Mann in diesem Raum, der sie sofort an sich zu reißt. Er zieht sie so weit wie nötig aus, um sie zu fingern und ihre Pussy zu lecken. Dabei genießt sie seine harte Zuwendung sehr und stöhnt laut. Bald darauf bläst sie ihm einen im Stehen und er scheint das Ganze sehr zu genießen. Danach fickt er sie kurz in der Reiterstellung, woraufhin sie ihm wieder einen im Sitzen einen bläst. Diese Handlungen wechseln sich immer in verschiedenen Stellungen wieder ab, bis er zum Orgasmus kommt und er ihr sein Sperma ins Gesicht spritzt. Dabei versucht sie zum Schluss noch alles aufzunehmen, indem sie seinen Schwanz in den Mund nimmt und ihm liebevoll wieder einen bläst.
Kommentar: Die ganzen Szenen sind, bis auf das Ende, etwas undurchsichtig und sind etwas verwirrend. Durch die vielen harten Schnitte gibt es keinen wirklichen Übergang und der Zusammenhalt geht etwas verloren. Die Szenen an sich sind jedoch gut gemacht, sodass dieses Kapitel noch gerade so zufriedenstellend ist. Der Ton ist hier wieder bei den beiden Sprachen sehr unterschiedlich. Während in der englischen Fassung das Gestöhne und die Handlung an sich besser zu hören ist, kommt in der deutschen Fassung wieder zu blöden Technoeinlagen, die die ganze Handlung herunterspielen.
Kapitel 4:
Nun ist wieder die Frau aus dem ersten und zweiten Kapitel zu sehen. Sie fängt an ihre Fantasien zu genießen und gibt sich diesen gewollt hin. Sie trägt nun wieder das schwarze Latexkleid. Neben ihr ist eine Blondhaarige in dem selben roten Latexkleid. Beide ziehen sich zärtlich aus und lecken sich gegenseitig an ihren feuchten Pussies. Bald kommt es zu einem Szenenwechsel, wo sie sich nun gegenseitig mit einen Edelstahldildo und Masturbation zum Orgasmus bringen. Am Ende jedes Orgasmus lecken sie gemeinsam den den Dildo ab, um den Geschmack ihrer feuchten Pussies im Mund zu haben. Nach ca. 10 Minuten kommt es dann zum Kapitelwechsel.
Kommentar: Die ganze Handlung an sich ist gut in Szene gesetzt, jedoch wirken die Orgasmen auf mich nur gespielt, da sie immer nur lauter anfangen zu stöhnen und plötzlich wieder damit aufhören. Trotzdem wirkt die Lust der Darstellerinnen sehr realistisch und kann einem beim Zuschauen zur Verzweiflung bringen. Diesmal ist der Ton in der deutschen Fassung akzeptabel. Die englische Fassung halte ich trotzdem wieder für besser, da so die Lust der beiden Darstellerinnen durch ihr lautes Gestöhne viel besser zum Vorschein kommt.
Kapitel 5:
Die Hauptdarstellerin verirrt sich immer mehr in ihren Fantasien und ist diesmal nur Zuschauerin. Eine schlanke Frau afrikanischen Ursprungs fingert sitzend ihre Pussy, bis ihr blondhaariger Partner ihr die Arbeit abnimmt. Sie genießt diesen Zustand in vollen Zügen und stöhnt laut dabei. Um ihren Partner auch etwas Gutes zu tun, bläst sie seinen Schwanz danach. Bald reicht beiden dieses einseitige Liebesspiel nicht mehr und er fickt sie voller Lust in Missionarstellung. Währenddessen sieht man die Hauptdarstellerin aus den vorigen Kapiteln im Hintergrund, wie sie die ganze Szenerie genießt und sich selbst zu befriedigt. Danach nimmt der Blondhaarige die Frau von hinten bis er schließlich zum Orgasmus kommt und einen Cumshot auf ihr Gesicht vollführt. Sie scheint von dem Geschmack des Spermas gar nicht genug zu bekommen und leckt alles von seinem Schwanz auf, während die Hauptdarstellerin aus den vorigen Kapiteln sie dabei beobachtet. Danach verlässt sie wieder die Szenerie und es geht zum nächsten und letzten Kapitel.
Kommentar: Diesem Kapitel fehlt es irgendwie an Kick. Es ist recht kurz, bietet relativ wenig Abwechslung und stellt einen Bruch im Film dar, der nicht hätte sein müssen. Vielleicht hätte man hier etwas ausgiebiger beim Akt sein können. An den Darstellerinnen hat es zumindest nicht gelegen. Nur der männliche Darsteller mit seinen unnatürlich langen blonden Haaren wirkte auf mich ziemlich überspitzt.
Kapitel 6:
Jetzt wandelt sie wieder durch einige Hausflure und wartet sehnsüchtig darauf "von ihren Geliebten genommen zu werden". Sie will sich mit diesem Akt endgültig von ihrem ehemaligen frommen Leben lossagen und ihre Fantasien vollends ausleben. Zunächst fingert sie ihre Pussy eine Weile und liebkost dabei ihre großen Silikonbrüste. Sie kann es kaum erwarten, von jemanden genommen zu werden und nimmt zunächst ihre Finger als Ersatz für einen Schwanz. Bald kommt jedoch ein junger muskulöser Mann in das Zimmer hinein gelaufen, schmeißt sie auf das Bett und reißt dabei ihre Beine auseinander, um ihre Pussy anschließend mit der Zunge zu verwöhnen. Danach dringt er zusätzlich mit seinen Fingern in ihre Pussy ein und penetriert sie noch mehr, was sie mit einem noch lauterem Stöhnen beantwortet. Nach einer Weile richtet sie sich auf und fängt an, ihm liebevoll einen zu blasen. Dies beantwortet er damit, dass er sie hart von hinten nimmt, woraufhin sie ihm nach einer Weile wieder einen bläst. Er nimmt sie daraufhin mit kräftigen Stößen auf dem Bett anal in der Missionarstellung und reißt dabei ihre Beine weit auseinander. Nach ca. 15 Minuten kommt ein weiterer Mann hinzu, der sie zusätzlich auch noch vaginal im Bett nimmt, sodass sie sowohl anal als auch vaginal gleichzeitig ihre Befriedigung findet. Abschließend kommt es zum Orgasmus der beiden Männer, die ihr Sperma auf ihr Gesicht verteilen, was sie wohlwollend ableckt. Nach dieser Erfahrung kehrt sie in ihr Haus zurück und fragt sich, wie sich ihr Leben nun verändert hat und wie sie es wohl in Zukunft gestalten wird.
Kommentar: Dieses Kapitel halte ich vollends für gelungen. Es ist für Jedermann etwas dabei und jede einzelne Szene dauert um die 10-15 Minuten, was schon recht ordentlich ist. Auch die Musik war diesmal zumindest akzeptabel.
|
 |
|
Die Qualität des Films ist ausreichend, jedoch wirkt in wenigen Abschnitten das Bild etwas unscharf. Alle Perspektiven (Totale, Nah, Halbnah, etc.) werden während eines Kapitels mindestens einmal aufgegriffen, sodass jeder zufrieden gestellt sein dürfte. Besondere Kameraeinstellungen hingegen gibt es nicht wirklich. Die Locations halte ich zum Teil für völlig akzeptabel, jedoch manchmal auch etwas zu mager. Am Ende beispielsweise war es nur ein leerstehender Raum mit einem Stuhl und einem Bett, was nicht gerade viel Einfallsreichtum aufzeigt.
Das größte Manko ist der Sound. Ich weiß nicht was sich die deutsche Synchro bei der Musik gedacht hat. Die Musik passt überhaupt nicht zu den Szenen bzw. die Klänge senken die Stimmung und das Niveau des Films ungemein. Hier sollte man sich lieber die englische Fassung reinziehen, die im Gegensatz dazu wirklich gut ist.
Bis auf den blondhaarigen Jüngling sehen die männlichen Darsteller realistisch und ansprechend aus. Bei den Darstellerinnen gibt es eigentlich auch nichts zu beanstanden, jedoch hätte etwas weniger Silikon bei der Hauptdarstellerin auch gereicht. Zumindest sieht man ihren prallen Brüsten in ungünstigen Perspektiven die Silikonpackung regelrecht an
Kommen wir zu dem Cover. Die Vorderseite ist wirklich gut aufbereitet und zeigt schon an, dass der Film etwas mehr Stil hat (bis auf die Musik). Die Rückseite ist meiner Ansicht nach eher 08/15, aber man guckt ja auch schließlich zuerst die Vorderseite an. Das Menü halte ich für sehr gut gemacht. Nur bei der Schärfe hätten sie nicht sparen müssen. Die kleinen Vorschauen im Menü sind kaum erkennbar und auch die Schrift wirkt recht verschwommen.
|
Bei diesem Film bin ich abschließend etwas geteilter Meinung. Ich halte ihn zunächst einmal schon für paartauglich, da die Szenen an sich schön gestaltet sind und auch die Handlung ausführlicher ist als sonst. Nur manchmal hätte man hier etwas an der Zeit auch sparen können. Einige Szenen haben auch einfach etwas künstlerisches wie ala Andrew Blake an sich, wodurch jedoch dieser Pornofilm etwas von der Norm abweicht. Mir persönlich hat er trotzdem ganz gut gefallen. Nur die Musik hätte wirklich nicht sein müssen!
[Autor: Levian, 24.05.2007]
|

Leider etwas unscharf. | 
Die Hauptdarstellerin beim Fingern. | 
Die Rothaarige im Doggy-Style. | 
Eine kleine Lesbeneinlage. | 
Sie genießt es in vollen Zügen. |
|
|
| |
|
|